Gut geschlafen?

November 25, 2019

 

Immer mehr Menschen leiden unter Schlafstörungen: schlechtes Einschlafen, mangelndes Durchschlafen, frühes Aufwachen, mangelnde Erholung, schlechte Träume...

 

Schlafen und Träumen ist eine Wissenschaft für sich. Auch wenn die moderne Wissenschaft sich noch über keine Antwort einig ist, wieso genau wir überhaupt schlafen, d.h. wie der Schlaf evolutionsbiologisch entstanden ist, gibt es viel Forschung darüber, was Schlaf möglicherweise ist, wie viel Schlaf wir Menschen brauchen, was für Schlafphasen es gibt...

Es gibt die sogenannten Schlaf-Labore, in denen REM-Phasen, Gehirnwellen, Hormonausschüttung und Atemverhalten gemessen werden u.v.m.

 

Wieso fühle ich mich manchmal erquickt nach dem Schlaf, manchmal gemartert?

Wieso träume ich manchmal gut, manchmal schlecht, manchmal gar nicht?

Wieso schlafe ich manchmal lang, manchmal kurz?

Manchmal gut, manchmal schlecht?

 

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass es um das Thema Schlaf und Träumen nur sehr vages Wissen gibt?

 

Erst seit die Statistiken über Schlafstörungen und Schlafmittelabhängigkeiten steigen, rückt die Brisanz der obigen Fragen mehr in den Fokus der Forschung.

 

Für viele ist die Frage nach dem Schlaf solange unwichtig, bis der Schlaf Probleme bereitet. Schlaf ist eine Sache, die halt einfach passiert, sein muss. Manche ärgern sich darüber, so viel Lebenszeit „verschlafen zu müssen“, für manche ist der Schlaf eine ersehnte Fluchtmöglichkeit, die wohlverdiente Pause vom stressigen Tag...

 

Was aber, wenn Schlaf mehr als nur die Pause wäre, nach der wir uns wieder den wichtigen Dingen des Lebens zuwenden können?

Was wäre, wenn der Schlaf der wichtigste, heiligste Teil des Tages wäre?

Allesamt haben wir den Fokus darauf gerichtet, dass das eigentliche Leben tagsüber stattfindet und schlafen nur nötiges, manchmal schönes, oft lästiges Beiwerk ist.

 

Koffein, der Stoff, der weltweit am häufigsten konsumiert wird, ist dazu da, uns wach zu halten. Das spiegelt deutlich wieder, welche Bedeutung die Menschheit dem Wachzustand beimisst und wie erschöpft wir sind! Gleichzeitig wächst die Schlafmittel-Industrie in schwindelerregendem und alarmierendem Maße.

 

Erschöpfungsschlaf erlaubt Körper und Geist nicht das, was im Schlaf eigentlich stattfinden soll, man bleibt unausgeschlafen.

 

Ist hier etwas aus der Balance geraten...!?

 

Um den Schlüssel zu gutem Schlaf zu finden, hilft es zu verstehen, was Schlafen wirklich ist.