Wochenend-Retreat - Projekt Garderobe 001

August 25, 2016

 

 

Klamotten kaufen?

Furchtbar. Sitzt nicht. Passt nicht. Finde nix.

 

So war es mein Leben lang. Von den Kinderjahren, während derer ich die alten Sachen der Verwandtschaft aufgetragen habe durch die komplette Jugend mit all ihrem Gruppenzwang und Markenklamottenwahn bis hin ins Erwachsenenalter war mir das Thema Kleidung ein Gräuel.

 

Immer wieder waren mir Menschen aufgefallen, die eine natürliche Gabe zu haben schienen, sich einfach gut zu kleiden. Kleidung, die den Körper betont, unterstützt, ziert, ehrt und in der die Menschen einfach gut aussehen. Kleidung, die den Körper wie ein Gedicht umhüllt.

Was mir mit der Zeit

mehr und mehr bewusst wurde war,

dass ich mich eigentlich kleidete,

um mich zu verstecken.

Alle Klamotten waren ein Tickchen bis viel zu groß, weil mir von Kindheit an gesagt worden war, ich sei zu mager - ich diese Bewertung teilte und nicht wollte, dass sich mein dünner Körper durch die Kleidung abzeichnen könnte. Farben waren immer so gewählt, dass sicher gestellt war, nicht aufzufallen. Noch dazu sollte die Kleidung praktisch sein und keine Arbeit machen (bitte nicht bügeln...).  

 

Bis ich bei einem Gesundheits-Retreat von Universal Medicine in Frome/Somerset/UK