Meditation - zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

June 28, 2016

Meditation gehört genauso zum Leben wie Atmen.

 

Genau wie ein Leben ohne Atmen innerhalb kürzester Zeit zu diversen Gesundheitsproblemen führt, (und ich spreche hier nicht nur von den blauen Flecken vom Umfallen) führt auch ein Leben ohne Meditation zu so einigem, so ziemlich zu allem, was das Gesundheits-System zu heilen versucht.

 

Meditation ist Verbindung. Da Verbindung (mit allem) eines der Fundamente ist, auf denen sich unser Leben entfaltet, hat Meditieren so eine große Bedeutung.

 

Und mit was verbinde ich mich?

 

Mit mir selbst und mit meinem Atem. Das ist auch schon die ganze Magie: Den Autopiloten ausknipsen, die Gedanken wieder in Einklang mit dem bringen, was der Körper gerade vollzieht und die Qualität des Atmens bewusst selbst bestimmen. Diese sanfte Form der Verbindung mit sich selbst und bewusster Präsenz im Körper wird heute oft "mindfulness" genannt. Das dauert zu Beginn 10, maximal 15 Minuten, später geht es schneller.

 

Es gibt ganz grundsätzlich 2 Zustände des Atems: beim eigenen Atem fließt der Atem sanft, harmonisch mit einem warmen, erfüllten Gefühl in den Lungen (=feurig).

 

Aller anderer Atem ist bestimmt durch äußere Einflüsse (daher nicht der eigene Atem = pranisch). Solche Einflüsse sind Emotionen: zum Beispiel, Streß, Eile, Aggressionen, Ängste, Glücksgefühle, Trauer, Vorwürfe, Ansprüche, Erwartungen, Bedürfnisse, Nöte, Sorgen... Alle diese Emotionen geraten über das Atmen in unseren Körper. Und Krankheiten stammen im Ursprung von Emotionen.

Also auf zum Meditieren und zum eigenen Atem!

… Moment noch.

Es gibt ein wichtiges Detail.

Die meisten Formen von Meditation, die heutzutage praktiziert werden, unterstützen nicht den eigenen Atem und/oder basieren auf Emotionen.

 

Ja – tatsächlich! Es gibt Meditations-Techniken, die Glückszustände hervorrufen oder schmerzbetäubend wirken und viele Menschen mit diesen erhebenden Zuständen locken. Dazu gehören die Meditationsformen, die den Atem vorgeben, mit Bildern, Mantren oder Assoziationen arbeiten oder länger als ca. 15 Minuten dauern.

 

Wie bei allem, was spontane Glückszustände hervorruft, ist es ratsam, inne zu halten und zu prüfen, ob man noch bewusst und präsent im Körper ist. Es ist leicht (jede Droge kann das), das Ganze zu betäuben, das Bewusstsein auf ein Bruchstück zu fokussieren und dabei Wonne oder jede andere gewünschte Emotion zu erleben.

 

Dies ist jedoch keine Heilung. Im Gegenteil, es schafft (wie jede Droge) eine Abhängigkeit, die mit einer Trennung vom Ganzen einhergeht.

 

 

Der Körper heilt hingegen nur als Einheit. Wahre Formen von Meditation sind die, die bewusste Präsenz im gesamten Körper unterstützen. Auf diese Weise mit sich selbst verbunden, geht es dann darum, den Alltag in dieser Verbindung leben zu lernen. Mitten im Leben. Dieser Teil – der mitten im Leben – ist die eigentliche Medizin, daher dauert die Meditations-Technik nur einige Minuten. Längere Praxis ist meist eine Form der Flucht vor dem Alltag, während Meditation ein Werkzeug fürden Alltag ist.

 

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Form der Meditation zu der einen oder zu der anderen Gruppe gehört, achten Sie darauf, ob Sie zu Beginn über die beiden unterschiedlichen Formen des Atemsaufgeklärt werden. War das nicht Teil des Unterrichts, handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine den Atem von außen beeinflussende Form der Meditation.

 

Wie man den eigenen Atem wieder lernt, finden Sie zum Beispiel hier: Gentle Breath Meditation®.

Hier finden Sie Anleitungen, wie man meditiert. Und es gibt dort freie Downloads von Meditationen, die alle den eigenen Atem unterstützen, die also frei von unerwünschten Nebenwirkungen sind!