Eine wahre Beziehung - Teil 2: Liebeskummer

November 4, 2015

 

 

Ich hatte gerade richtig Liebeskummer wie zu Schulzeiten. Es ist wie ein tiefer Schnitt durch meinen Bauchraum bei jedem Gedanken an den Menschen, der mir verloren scheint.

Doch womöglich zum ersten Mal in meinem Leben will ich nicht, dass der Schmerz sofort weggeht,

sondern ich kann verstehen, was er mir zeigt.

Natürlich wollte ich immer, dass sich Leid in meinem Leben schnell auflöst und habe mein Leben lang nach Lösungen gesucht: Trost bei der Familie, schnelle Flucht in eine neue Partnerschaft, therapeutische Methoden, welche die Symptome auflösten. Alles Unternehmungen mit der Intention, dass der Schmerz aufhören und mein Leben besser sein sollte.

 

Was sollte daran schlimm sein? Ein besseres Leben – ohne Schmerzen? Ist das nicht das Ziel so vieler? Erleuchtung und so?

 

Ich war es gewohnt, in therapeutischen Kursen, Fort- und Ausbildungen Werkzeuge zu lernen, die das Leben besser, leichter machen sollten. Das Ziel war, den perfekten Werkzeugkoffer immer dabei zu haben und das beste Werkzeug zu haben.

 

Doch mein Leben war auch nach einer ganzen Dekade von Therapie und Spiritualität immer noch eine Odyssee und Achterbahnfahrt von sich wiederholenden Dramen.

 

Bei Universal Medicine wurde ich gestoppt. Mit einem einfachen Satz:

Ich bin schon liebenswert.

Noch bevor ich irgendetwas anderes